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Die Vielfalt der Gewässer von Aqua-Sol-Abenteuer in Kötschach-Mauthen ist aussergewöhnlich. Dies zeigt sich besonders dann, wenn die meist befischte "Gail" durch Regen oder Unwetter manchmal gerade nicht zum Fischen einlädt.
Nicht mehr als 3-4 km östlich von Kötschach mündet der Assnitzbach in die Gail. Die etwa 4 km Gesamtlänge teilt sich je zur Hälfte in die untere Strecke mit wenig Gefälle und in das obere steilere Stück mit vielen kleinen felsigen Terrassen. Durch die mässige Breite des Baches sowie die geringe Wasserführung, fischt man hier grundsätzlich nur bachaufwärts.
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Dieses Fliegenfischer-Revier ist ein absolutes Natur-Refugium. Wild eingewachsen, unberührt, erlebnisreich, romantisch, friedlich...um nur ein paar Wörter zu nennen, die uns beim Waten flussaufwärts immer wieder einfielen. Aber nicht gerade leicht befischbar und für reine Anfänger ein anstrengendes Vergnügen. Eine zarte Rute, zwischen #2 und #4, nicht über 2,50 m und unbedingt mindestens 3 m langes Vorfach sind erforderlich. Ebenso ein äusserst gefühlvolles Anpirschen, denn durch das glasklare Wasser verzeihen die Fische keine unkontrollierte Bewegung. |
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Man muss es einfach beherrschen, ganz präzise zwischen und unter die Büsche eine Fliege oder Nymphe zu platzieren, denn dort warten sie auf Nahrung. Fortgeschrittene und Schnur-Akrobaten erleben dann an diesem kleinen Gewässer ein Highlight nach dem anderen. Genuss pur! Bachforellen, Regenbogner, Äschen und Saiblinge bis 40 cm sind für so einen Bach sehr respektabel. Seit ca. zehn Jahren werden in den Assnitzbach (sowie in der Gail) keine Fische eingesetzt. Gesund, kraftvoll, sozusagen springlebendig und in herrlich gezeichnetem Schuppenkleid, geniessen sie die reichlich gedeckte Tafel der Insektenwelt. |
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Uns faszinierten besonders die Köcherfliegenlarven mit ihren individuell angefertigten "Bauwerken".
Diese Steinröhrchen aus verschieden farbigen Gesteinsarten sowie Gehäuse aus Holz- und Blattteilchen findet man fast unter jedem Stein. Eintagsfliegen aller Arten schwirren in Massen und gestalten uns die Auswahl der Trockenfliegen bzw. Nymphen nicht schwer. |
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Schon von Beginn an bot uns an diesem flacheren Gewässerabschnitt die unberührte Natur an jeder Bachbiegung neue Impressionen an. Der Fischbestand – durch sehr geringen Befischungsdruck – logischerweise aussergewöhnlich. Unter den Büschen und an den schwerer zugänglichen Stellen stiegen Forellen und Äschen. An offenen Flächen mit Felsblöcken und kleinen Gumpen konnte man in fast jeder Vertiefung Flossenträger ausmachen. Leider war es manchmal nicht vermeidbar, dass auch sie uns bemerkten. In den etwas tieferen Stellen nahmen sie lieber kleine Nymphen während die Trockene meist unbehelligt an ihnen vorbei trieb. Man musste sich deshalb nach einigen Metern wieder neu orientieren und öfter Nymphe oder Fliege wechseln. Auf dieser Basis waren wir überaus erfolgreich und durften viele Salmoniden vom Schonhaken befreien. |
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Oberhalb der Hauptstrasse fliesst der Assnitzbach zunächst über kleinere Terrassen, denen langgezogene ruhige Ausläufe folgen. Am Nachmittag zwang uns im Gebirgswald das steile Ufer am Bach über Stock, Stein und Fels zu klettern bzw. zu waten. Gute Kondition muss man mitbringen. |

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Weitere Würfe waren hier nicht nur möglich, sondern erforderlich, um nicht gesehen zu werden. |
| Forelle und Co. sind sehr allergisch gegen "Touristen"! | |
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Ein paar hundert Meter weiter verengt sich der Assnitzbach etwas, schiesst und rauscht über Felsblöcke von einer Felsterrasse zur anderen. Diese sind hier nicht mehr so lang, dafür wurden durch die stärkere Gefällstrecke grosse und tiefe Gumpen gebildet. In solchen Badewannen teilweise 2-3 Forellen zu überlisten, hat unseren Adrenalinspiegel noch erhöht. |
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Irgendwann wieder an den Assnitzbach zurückkommen - darauf konzentriert man sich spätestens dann, wenn man ab und zu eine kleine "Fisch-Pause" einlegt und auch die vielfältige Flora und Fauna ausserhalb des Wassers geniesst. |
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Nicht das monumentale anderer Flüsse, sondern die überschaubare, unberührte Welt dieses Baches hat in uns wunderbare Eindrücke hinterlassen,
bestimmt nicht weniger als der Film "Aus der Mitte entspringt ein Fluss". |
Alle weiteren Auskünfte erhält man unter: Aqua-Sol-Abenteuer, AAE-Wasserkraft GmbH - Fam. Klauss-Lanzer
Frau Klauss-Lanzer bietet einen ganz neuen Service: Sie wird Ihnen auf Anfrage eine Unterkunft nach Ihren Wünschen und Preisvorstellungen anbieten bzw. vermitteln. Rufen Sie an oder senden Sie ein Fax oder eine email.
Kötschach 66 A – 9640 Kötschach-Mauthen Tel.: 0043 - (0) 4715 222 Fax: 0043 - (0) 4715 222-53 email:office@flyfish.at www.flyfish.at
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Bericht: Peter Sagerer Fotos / Grafik : Eva Geigl |
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