Pongauer Taurach
wild
Pongauer Taurach
aufregend
Pongauer Taurach
entspannend

Pongauer Taurach

Sie entspringt südlich unterhalb der Seekarspitze (2350 m), baut sich durch etliche Quellbäche bis Obertauern herunter zu einem Bach auf, der dann ab dem herrlichen  Wasserfall  (Johannesfall) nördliche Taurach bzw. Pongauer Taurach genannt wird. Bei Radstadt mündet die Pongauer Taurach nach insgesamt ca. 20 km in die Enns.

Am Johannesfall beginnt auch das hauseigene Fliegenfischer-Revier vom Gasthof zur Post in Untertauern mit 18 km Länge, bis hinunter kurz vor Radstadt auf Höhe Restaurant Alpenblick.

Da der Höhenunterschied zwischen beiden Reviergrenzen ca. 900 m beträgt, erwartet den Fliegenfischer ein Abenteuer im flotten Gebirgsbach mit glasklarem Wasser, umgeben von Bergwald und Wiesen.

Johannesfall
Johannes Wasserfall
 Vor zwei Jahren wurde von den Österreichischen Bundesforsten ein Kraftwerksbau in der Schlucht unterhalb des Gnadenfalles angestrebt und trotz absolutem FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat) und der Tatsache, dass dort viele strengstens geschützte Tierarten leben, hat die Naturschutzbehörde dem Bau zugestimmt. Wer eins und eins zusammenzählen kann, könnte die Mittel erahnen, die wohl dazu erforderlich waren. Obwohl geltendes EU-Gesetz jeglichen Eingriff in diesem FFH ausgewiesenen Gebiet unmöglich macht, hat man dann im letzten Jahr eine Zufahrts-Straße ein paar hundert Meter im Wald neben der Taurach herausgebrochen. Ende 2015 erfolgte dann der totale Stopp mit der Begründung, man hätte jetzt festgestellt, dass sich das Projekt finanziell überhaupt nicht rechnen würde.
Jeder kann darüber denken wie er will, für die Natur und für das tolle Fischwasser ist diese Erkenntnis ein Segen und die Familie Kohlmayr (Gasthof zur Post) kann ab sofort wieder ohne Einschränkung Fliegenfischergäste an ihre Pongauer Taurach einladen.
Pongauer Taurach
Pongauer Taurach
Pongauer Taurach Pongauer Taurach
Wir haben die Pongauer Taurach nach wochenlangen Regengüssen 4 Tage lang befischt und trotz des unnormal hohen Wasserstandes, viele und sehr schöne Fische überlisten können. Der Gebirgsbach ist zwar bei Normalwasserstand durch die flotte Fließgeschwindigkeit recht anspruchsvoll, aber der hohe Fischbestand garantiert auch nicht ganz so erfahrenen Fliegenfischern viele tolle Überraschungen.
Der Bach ist grundsätzlich klar und trübt auch nach Gewitterregen oder vereinzelten Regenschauern kaum ein. Er ist gut bewatbar,  beim Queren ist höchste Aufmerksamkeit erforderlich. Hauptfisch ist die Bachforelle, es werden aber auch Bachsaiblinge und Regenbogen-Forellen aus der eigenen Fischzucht eingesetzt. 
Pongauer Taurach
Pongauer Taurach
Pongauer Taurach Pongauer Taurach
Es ist erfolgreich, in den Uferzonen jede noch so kleine Ecke bzw. Ruhezone sowie auch kleinste Kehrwasser zu befischen. Präzise Präsentation ist hierfür notwendig. Die Trockenfliege sollte möglichst nur mit hochgehaltenem Vorfach ruhig geführt werden. Wenn die Fliege durch Flugschnur auf dem schnellen Wasser zu schnell wird oder zu dreggen beginnt, können die Fische sie nicht mehr erwischen. Wir stellten fest, dass Fische, die die Fliege nicht sofort erreicht haben, weitere Präsentationsversuche verweigerten.
Pongauer Taurach Pongauer Taurach
Pongauer Taurach Pongauer Taurach
Von der unteren Grenze bis hinauf nach Untertauern kann man recht gut und einfach einsteigen, da hier das Bachbett der Pongauer Taurach meist beidseitig von Wiesen gesäumt ist. Auf dieser relativ langen Strecke gibt es einige wenige aber wichtige Parkmöglichkeiten, die in der Gewässerkarte unten genau beschrieben sind.
Pongauer Taurach
Pongauer Taurach
Etwa 100 Meter nach der Sportplatzbrücke (gegenüber vom Gasthof zur Post) aufwärts wird die Pongauer Taurach wild und es beginnt der untere Teil der Schlucht. Wer den steilen Hang hinunter klettert, erlebt plötzlich eine malerische Wildnis pur. Leider kann die Schlucht von unten nicht durchgegangen werden, aber wer auf dem Wanderweg ein kleines Stück nach oben geht, dem bietet sich ein grandioses Schauspiel unten in dieser Schlucht. Fischen kann man gleich wieder im Anschluss etwas oberhalb, wenngleich nicht jeder Einstieg einfach ist. Ein Schotterweg begleitet die Pongauer Taurach ein Stück nach oben und endet dann plötzlich. Jetzt muss man queren, was bei normalem Wasserstand gut möglich ist. Der Bach wird hier steiler, präsentiert aber viele kleine Taschen und Kehrwasser, in denen überall schöne Forellen lauern.
Pongauer Taurach Pongauer Taurach
Pongauer Taurach Pongauer Taurach
Pongauer Taurach
Wem das Gefälle zu stark wird, fährt mit dem Wagen in Richtung Gnadenfall hoch. Auf der linken Straßenseite gibt es einen großen - nicht übersehbaren - Schotterplatz.
Hier sollte man unbedingt die steile Böschung vorsichtig hinunter steigen. Die Pongauer Taurach ist hier wesentlich breiter, bildet Terrassen und Fische sind überall.
Um unterhalb des Gnadenfalles zu kommen, ist es notwendig, auf die linke Seite aufwärts zu queren. Es lohnt sich !!!
 
Pongauer Taurach
Strecke nach Johannesfall 
Für Fliegenfischer, die steile oder nicht leicht zugängige Stellen gerne meiden, bietet sich die Strecke an der Gnadenalm oberhalb der Gnadenbrücke an, die sich bis ein paar hundert Meter vor dem Johannesfall über Wiesen und Weiden erstreckt. Bei schönem Wetter eröffnet sich hier ein wunderschönes Bergpanorama. Auf der letzten Etappe wird die Pongauer Taurach steil und wild. Die Bachforellen dort oben können sich kaum erinnern, je einen Fliegenfischer gesehen zu haben!
Es stimmt, für die Pongauer Taurach braucht man - besonders im oberen Teil ab Untertauern aufwärts - recht gute Kondition und Ausdauer. Damit der Körper bei einem mehrtägigen Aufenthalt nicht total ausgepowert werden muss, hat das Hotel zur Post noch ein "Schmankerl" für seine Gäste: Den Tauernkarsee auf ca. 1.600 m. Seehöhe.
Oberhalb des Gnadenfalls (siehe Gewässerkarte) führt links die Schotterstraße auf 5 km Länge hinauf zum See und zur Tauernkar-Alm, die zum Hotel gehört. Im Hotel erhält man den Schlüssel zum Bootshaus und kann dort wahlweise vom Ufer wie auch vom Boot aus fischen. Wer 10 Minuten rechts am See entlang bis zum Quellbach wandert, kann dort Saiblinge und auch Äschen überlisten. Braucht man dann eine Pause, kann man sich auf der urgemütlichen Alm (erbaut im Jahr 1759) auf 1.685 m Seehöhe bestens bewirten lassen.
Pongauer Taurach-Tauernkarsee 
Pongauer Taurach-Tauernkarsee 
Bereits vom Seeufer aus sieht man viele Saiblinge, Bachforellen und Seeforellen in unterschiedlichen Größen. Das Vorfach muss - wenn man Erfolg haben will - mindestens 4 m lang sein. Der See ist nicht tief und die Fische sind zu sehen, sie reagieren aber sehr empfindlich auf Schnüre mit grellen Farben, sowie auf unsanfte Präsentationen.
Pongauer Taurach-Tauernkarsee 
Dazu sollte man sich im Boot ganz ruhig verhalten.  Feine Fliegenmuster in Hakengröße #16 waren super fängig, größere Ausführungen wurden meist ignoriert. Nymphen werden bei leichtem Aufsteigen gerne attackiert. Als Faustregel zur Fliegenwahl gilt: Sehen, was die Natur gerade anbietet!

Die Stille auf diesem See, die magische Bergkulisse geben Körper und Seele unendliche Entspannung. Dazu noch ein Schuss Adrenalin bei der sehr vorsichtigen Jagd auf sichtbare Fische und man möchte gar nicht mehr aufhören!
Pongauer Taurach-Tauernkarsee 
Pongauer Taurach-Tauernkarsee 
Empfehlungen:
Fliegen:  Rehhaar-Sedges, Eintagsfliegen in allen Grau-Tönen, Käferimitationen.
Streamer:  Brutfisch-Imitationen
Rute Klasse #4 oder #5, Vorfach ca. 3,20m lang, Vorfachspitze nicht unter 0,16 mm.
Bestimmungen:
Nur Fliegenfischen mit Einzelhaken ohne Widerhaken.
Vom Johanneswasserfall bis zur
Sportplatzbrücke:  Trockenfliege, Nassfliege, Nymphe sowie catch&release!Von Sportplatzbrücke bis untere Grenze sind zusätzlich auch Streamer erlaubt. Hier ist pro Tag die Entnahme von 1 Fisch ab 30 cm möglich, der aber im Gasthof zur Post bezahlt werden muss.
Saison: 26.5. bis 1.10.
Pongauer Taurach-Tauernkarsee 
Tauernkarsee:  Rute Klasse #4 oder #5, Vorfach mindestens 4 m, Spitze ab 0,14 möglich. Nur Fliegenfischen mit Einzelhaken ohne Widerhaken. Trockenfliege, Nassfliege, Nymphe. Streamer nicht erlaubt. Catch&Release. 
Preise für die Fischereikarten ab einem Aufenthalt von 3 Nächten (am letzten Tag darf nicht gefischt werden):
2 Tage € 40,00,  3 Tage € 50,00, 4 Tage € 60,00,  5 Tage € 65,00, ab 1 Woche Aufenthalt kostenlos. 
Die Pongauer Taurach in Kombination mit dem Tauernkarsee bietet alles, was sich ein aktives und abenteuerliches Fliegenfischerherz wünscht !


Pongauer Taurach-Gasthof zur Post


Das Hotel Gasthof zur Post ist ideal auf Fliegenfischer eingestellt. Gleich am Haupteingang befindet sich die Fliegenfischer-Ecke mit einem großen Bindetisch. Auch ein kleines Sortiment Fliegen steht zur Verfügung. Selbstverständlich fehlt der Trockenraum für die Watbekleidung nicht!

Das Haus ist äußerst gemütlich und die Familie Kohlmayr umsorgt jeden Gast mit echter Herzlichkeit. Mit einem großen Frühstücksbuffet sowie dem opulenten und schmackhaften Abendmenue wird der Gast bestens verwöhnt.
Familien können im Appartement-Haus wohnen und für Kinder gibt es den Wildpark, angeln am Fischteich oder den Streichelzoo auf der Alm, um nur ein paar Angebote zu erwähnen.
Pongauer Taurach
Fischwasserstrecke
PDF-Datei

Familie Kohlmayr
Ferienhotel ***Gasthof zur Post
Dorfstraße 22
5561 Untertauern
Tel: 0043/6455-238
Fax: 0043/6455-240
info@kohlmayr.com
www.kohlmayr.com 
Pongauer Taurach/Gasthof zur Post 

Pongauer Taurach 
Pongauer Taurach

noch mehr Fotos von der Pongauer Taurach und Informationen zum Gasthof zur Post
in unserer >>> Royal Flyfishing
Fotogalerie


Tauernkar Alm
Tauernkar Alm
 
 
Bericht: Royal Flyfishing
Layout / Copyright Fotos: Eva Geigl