Die Reither Ache entsteht aus der Vereinigung von Oberer Grund-Ache und Unterer Grund-Ache südlich von Aschau im Spertental in den Kitzbüheler Alpen. Die Ache läuft anfangs in nördlicher Richtung durch das Spertental und wird zunächst Aschauer Ache genannt. Bei Kirchberg in Tirol erreicht sie das Brixental und heißt dort Kirchberger Ache. Nach wenigen Kilometern wendet sie sich nach Norden, fließt durch Reith bei Kitzbühel und wird jetzt im weiteren Verlauf zur Reither Ache. Östlich von Going nimmt sie den vom Wilden Kaiser kommenden Goinger Hausbach auf und mündet dann nach insgesamt ca. 23 km am südlichen Ortsrand von St.Johann i. Tirol in die Kitzbüheler Ache – hier beginnt die untere Grenze der Reither Ache. Von dort geht es ca. 2,5 km in nicht besonders tiefem Wasser ziemlich gerade aufwärts, strukturiert mit vielen Steinblöcken und langgezogenen Gumpen an den Uferrändern. Die beiden Ufer sind mit hohen, dichten Büschen bewachsen und meist recht steil. Bei niedrigem Wasserstand ist dieses ganze Teilstück gut zu bewaten.





Gleich danach wird die Ache in langengezogenen Kurven mit Kiesbänken sehr breit
und es öffnet sich ein traumhafter Blick auf das Gebirgsmassiv des Wilden Kaiser‘s.

 

Weiter aufwärts läuft sie unter der Brücke der Loferer Landstraße durch und ab dieser Unterführung beginnen die Steigungen. Die Ache wird jetzt zum schnellen Gebirgsbach, in der Breite zwischen 6 und 8 m. Bis hinauf zur oberen Grenze, der Einmündung des Goinger Hausbachs, fließt der Wildbach immer an der Bundesstraße entlang, weshalb von dort aus gute Sicht auf die Struktur des Gewässers möglich ist. Es sind etliche Parkmöglichkeiten vorhanden und man kann sich den besten Einstieg ins Wasser aussuchen - in diesem Abschnitt meist problemlos. Einige Uferabschnitte sind nicht zu dicht mit Gebüsch und Bäumen bewachsen und der mögliche „Wurf-Radius“ der Fliegenschnur bringt Bewegung in die Fliegenfischer-Schultermuskulatur. Optisch ebenfalls ein Highlight – die Bergkette Wilder Kaiser - immer präsent. 

 

In diesem ca. 5 km langen Revier ist es möglich Bach- und Regenbogenforellen sowie Tiroler Ur-Forellen zu fangen. Es soll auch vereinzelt Äschen und Bachsaiblinge geben. Seit 2015 wurden keine Besatzfische mehr eingebracht und der enorme Jungfischbestand beweist, dass sich alle Salmoniden selbst reproduzieren. Die Reither Ache ist ebenfalls Stanglwirt-Fliegenfischerrevier, wie die >> Kitzbüheler Ache und der >> Goinger Hausbach (Direkt-Links zu den Gewässer-Reportagen in unserem Royal Flyfishing-Onlinemagazin). Für Bio-Wellnessresort Stanglwirt Juniorchef und Fliegenfischer Johannes Hauser ist es eine Selbstverständlichkeit sich für die Entfaltung der Natur und die Erhaltung ihrer Ökologie inklusive Flora und Fauna an allen hoteleigenen Gewässern einzusetzen.





Bei klaren Wasserverhältnissen sind gut schwimmende Muster von Eintags- oder Köcherfliegen ideal - diese sollten aber nicht kleiner als Größe #12 sein. Um die zahlreich vorhandenen Forellen zu überlisten, ist nur das Fischen aufwärts vernünftig, denn diese Wildfische sehen gut und flüchten sofort. Bei angestaubtem oder trübem Wasser (nach Regenfall) sind Nymphen und Nassfliegen in den Größen #12 oder #10 die bessere Wahl. Obwohl sich das Wasser an den Tagen unserer Fischerei nicht ganz klar präsentierte, hatte das kaum Auswirkung auf die guten Fangerfolge mit Nymphen. Die Forellen zeigten keinerlei Lust unsere Trockenfliegen-Imitationen von der Oberfläche aufzunehmen, obwohl viele kleine und größere Eintagsfliegen unterwegs waren…also nur Nymph-Fishing...Fliegenfischer und Fische „Undercover“… (verdeckte Ermittler).


 

Es ist wichtig, auch die kleinsten Vertiefungen abzufischen und auch Flachwasserzonen nicht einfach zu überlaufen. Die Bach- bzw. Regenbogenforellen sind sehr „aufmerksam“ und attackieren besonders die bewegte Nymphe.
Die Reither Ache ist insgesamt nicht übermäßig stark strukturiert, weshalb gutes Wasserlesen, sowie ruhiges Fischen mit feiner und exakter Fliegen-Präsentation sehr zu empfehlen ist.
Wunderschöne und vor allem große Köcherfliegenlarven -"Bauwerke" sind an vielen Flußsteinen zu finden.

Aufgrund der meist geringen Wassertiefe gestaltet sich das Waten einfach und die ausgezeichnete Bodenhaftung bei Watschuhen mit Filzsohlen gibt Sicherheit. Auch das Queren gestaltet sich an den meisten Stellen problemlos, fischen mit Wat-Strümpfen ist ausreichend.  Wir empfehlen für dieses Revier eine Rute der Klasse #3 oder #4, Länge 2,60m–2,75m, Vorfach ca. 3 m und Tippet nicht unter 0,15 oder 0,16mm.


 

Fischereibedingungen:

Saison: Anfang Mai bis Ende September
Tageslizenzen sind für Hotelgäste und externe Fliegenfischer erhältlich: 50.-€
Diese Tageslizenz gilt auch für die beiden anderen Stanglwirt-Fliegenfischerreviere:
>>> Kitzbüheler-Ache ca. 8 km und >>> Goinger Hausbach ca. 1 km.
Tiroler Landesfischerei-Abgabe: 25.-€ (1 Kalenderjahr gültig). Sollte die Landesfischereiabgabe im lfd. Kalenderjahr bereits bezahlt worden sein - bitte Beleg-Kopie mitbringen.
Gewässereinweisung/Begleitung
ist bei Erstbegehung Pflicht für alle Reviere durch einen Guide (2-4 Stunden). Pro Stunde: 60.-€. Die Begleitung an folgenden Tagen ist je nach Kenntnissen ebenfalls erforderlich.
Für alle Reviere gilt: nur widerhakenloses Fliegenfischen mit Trocken- bzw. Nassfliege, Nymphe und Streamer. Kescherbenutzung nur mit Schonnetz erlaubt.
Zur Sicherung des Wildfischbestandes wird ausschließlich Catch&Release praktiziert!
Informationen über alle Reviere, Guiding, Fliegenfischerkurse, Equipment-Verleih sowie eine spezielle Fischerei-Broschüre erhält man beim Concierge im Bio-Wellnessresort Stanglwirt, Tel.-Nr.: 0043-5358-2000-902.
Für nichtfischende Begleitpersonen bietet das 5-Sterne Bio-Wellnessresort Stanglwirt eine enorme Auswahl an Aktivitäten.
Viele Informationen unter: www.stanglwirt.com
Weitere Hotel-Infos - siehe unten.



  
 
 
mehr Fotos von der "Reither Ache"
in unserer >>> Royal Flyfishing-Fotogalerie
 
 

 

Bio-Wellness Resort
***** Hotel STANGLWIRT

Kaiserweg 1a
A-6353 Going / Tirol
Tel.: 0043-5358-2000
email:
daheim@stanglwirt.com
web: www.stanglwirt.com

 
 
 


Hotel Stanglwirt - Familie Hauser


Hotel Stanglwirt - Juniorchef Johannes Hauser

 mehr Informationen zum  *****Bio-Wellnessresort Stanglwirt in unserer >> Royal Flyfishing-Fotogalerie,
unter der Kategorie: Hotels/Gasthöfe/Pensionen in der Nähe von Fliegenfischer-Gewässern

>> Bio-Wellnessresort Stanglwirt 



Naturschutzgebiet "Wilder Kaiser"      ©Foto: Eva Geigl
Text: Royal Flyfishing
Fotos/Text/Layout: Eva Geigl