Aufgrund der Unbefischbarkeit durch starke Wassereintrübung an der Enns im Revier Pruggern beschlossen wir, uns die Schlucht des Donnersbachs anzusehen.  Ausgangspunkt ist beim Gasthof Leitner. Die Gemeinde hat entlang des Pfades viele Info-Tafeln über Bäume und Pflanzen angebracht. Wie die Klamm früher bei hohem Schmelzwasser als Holztrift benutzt wurde, sieht man auf alten Fotos an einer kleinen Hütte und an einem Holz-Modell des alten Trift-Rechens. Ein Schaukasten zeigt und erläutert die vielen verschiedenen Gesteinsarten, welche der Wildbach mit sich führt. Die Rindenhütte daneben - eine Originalnachbildung der alten Holzarbeiter-Schutzhütte - liefert Einblicke in die kargen Verhältnisse der Arbeiter. Nach und nach wird die Schlucht enger und wilder und über Stufen gehts zur "Klammsteigruhe" (siehe letztes Foto). Viele Bäume liegen im und neben dem Bach und dazu auch große Felsbrocken, deren Ursprung an den steilen Hängen sichtbar sind. Vereinzelt sind auch Bachforellen in den großen Gumpen zu sehen. Angenehm war die Kühle der Schlucht an diesem heißen Tag, wir waren umgeben von uriger Landschaft in der alles so geblieben ist, wie die Natur es seit Jahrhunderten regelt. Die Begehung dieser Donnersbachklamm ist kostenfrei und für Jeden eine echte Bereicherung! (Mai-Oktober - ca. 2 Stunden einplanen)