Biografie






 


 

Geboren wurde ich 1969 in Köln. Schon als Kind begleitete ich meinen Vater und Grossvater zum Fischen im Rhein und dessen Zuflüssen. Als 6-jähriger fing ich meine ersten Fische mit einfachstem Gerät.

Dann als ich ca. 10 Jahre alt war, fuhren wir zum Urlaub in die fränkische Schweiz und dort kam ich zum ersten mal mit dem Fliegenfischen und das ausgerechnet in der Maifliegenzeit in Berührung. 

Dieses Naturschauspiel blieb mir bis heute unvergessen auch wenn ich danach jahrelang nichts mit dem Fliegenfischen zu tun hatte.

 

Ich beschäftigte mich intensiv mit den klassischen englischen Angeltechniken wie dem Fischen mit der Matchrute, Feederrute, Schwing- und Bibberspitzrute und das auf die verschiedensten Fischarten.

Doch die Erlebnisse zur Maifliegenzeit an der Wiesent waren nie vergessen und so unternahm ich 1992 meine ersten eigenen Gehversuche auf dem Gebiet des Fliegenfischens. Erste Erfolge stellten sich bald ein und waren der Ansporn, dass ich mich ab dato nur noch dieser Angelmethode verschrieb. Daraus folgte, dass ich meine benötigten Fliegen selbst herstellen wollte und dies setzte natürlich ein wenig Kenntnis der Entomologie voraus. Ich begann die von mir beangelten Gewässer genauer zu untersuchen und band mir erst daraufhin die Fliegen, die ich meiner Meinung nach benötigte.

 Michael Wenzel
Michael Wenzel mit einer Ahr-Barbe


Das Fliegenbinden wurde zu einer großen Leidenschaft, die mich hin und wieder dazu bewegt an internationalen Bindewettbewerben teilzunehmen. Zur Zeit beschäftige ich mich intensiv mit dem Binden superrealistischer Muster, jedoch nicht um damit zu fischen.

Hier mal ein Beispiel:

Eine Eintagsfliege (Ecdyonurus Venosus)
 






Körperlänge ohne Schwänzchen: 16 mm

Ecdyonurus Venosus

Beim Fliegenfischen begeistert mich immer noch sehr das jährliche Spektakel der Maifliegen und ich versuche jedes Jahr einige Tage an der Wiesent zu verbringen.
Auch bin ich ein grosser Fan der Salzwasserfliegenfischerei, speziell auf Tarpon, Snook und Redfish.
Die grösste fliegenfischereiliche Herausforderung  jedoch sehe ich darin in heimischen Süsswassern mit konstantem Erfolg auf Barben und Nasen zu fischen.

Wenn ich ein Gewässer vorfinde in denen auch nur eine dieser beiden Fischarten vorkommt, lasse ich Forellen Forellen und Äschen Äschen sein und versuche mich ausschliesslich auf diese.

Meine bevorzugten Fliegen dafür sind einerseits ganz einfache Muster wie die berühmte Killer Bug von Frank Sawyer oder die Nymphen die aus der Hand von Oliver Edwards stammen, von dem ich ein absoluter Fan bin. Auch einige meiner bescheidenen Fliegenkreationen eignen sich und werden eingesetzt.

 

Die Muster und viel mehr Informationen gibt’s unter: http://www.fliegenbindekreisralliskeller.de/

 

 Euer Michael Wenzel




 

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Bericht und Fotos: Michael Wenzel
Grafik: Eva Geigl